Deine Vorbereitung auf die Hypnose
Damit du dich während unserer Zusammenarbeit sicher und wohlfühlst, erkläre ich dir kurz, was dich erwartet. Wir nutzen hier die direkte Kommunikation, um den Zugang zu deinem Unterbewusstsein so einfach wie möglich zu machen.
1. Wie sich Trance für dich anfühlt
Während der Hypnose bist du innerlich hellwach und klar. Du schläfst nicht und bist auch nicht „weggetreten“. Im Gegenteil: Du bist voll da! Du wirst lediglich einen deutlich tieferen Zugang zu deinen Gefühlen haben und oft mehr innere Bilder wahrnehmen als im normalen Wachzustand. Rein theoretisch könntest du die Hypnose jederzeit selbst beenden, indem du einfach die Augen öffnest. Ich empfehle dir jedoch, dies nicht zu tun, damit wir unsere wichtigen Entwicklungsprozesse gemeinsam und in Ruhe zu Ende führen können.
2. Dein Gedächtnis während der Sitzung
Du wirst alles mitbekommen, was in der Hypnose passiert. Im Regelfall wirst du dich hinterher auch an alles – oder zumindest fast alles – gut erinnern können. Es kann vorkommen, dass kleine Details nach der Sitzung nicht mehr ganz präsent sind, aber erwarte bitte keinen Gedächtnisverlust. Wir arbeiten gemeinsam und bewusst.
3. Emotionen fließen lassen (Die auflösende Arbeit)
Wenn du merkst, dass in der Hypnose Gefühle in dir aufsteigen – auch belastende wie Traurigkeit oder Angst –, dann lass sie einfach zu. Hier bei mir haben wir den Platz und den Raum, um Emotionen, die dich bisher blockiert haben, nach und nach „aufzuräumen“.
Stell es dir so vor: Wir gehen gemeinsam in einen alten Kellerraum und räumen nach und nach die alten, schweren Möbel aus. Wir arbeiten so lange, bis der Raum frei von „Unrat“ ist, damit er sich danach wie von alleine neu und positiv gestalten kann.
Es kann sein, dass du dabei weinst, dass dein Körper zittert oder sich anspannt. Egal was kommt: Lass es einfach fließen. Kein Gefühl dauert ewig, und ich bin die ganze Zeit an deiner Seite, um dich sicher zu begleiten. Du kannst auch jederzeit mit mir sprechen.
4. Nach der Sitzung: Zeit für dich
Es ist gut möglich, dass du dich nach der Hypnose erschöpft fühlst. Belastende Gefühle anzugehen, ist für dich und dein Gehirn echte Arbeit. Nimm dir daher für die Zeit direkt nach unserem Termin nichts Anstrengendes vor und gönn dir etwas Ruhe.
5. Der „Rolling-Stone-Effekt“: Die Nachwirkung
Eine Hypnose, besonders wenn wir blockierte Gefühle lösen, wirkt oft einige Tage nach. Wir machen Verdrängtes wieder zugänglich, und dein Geist braucht Zeit, dies zu verarbeiten. Diese Nachwirkung ist ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses. Es kann auch sein, dass du in den nächsten Nächten intensiver träumst. Das ist ein wunderbares Zeichen dafür, dass dein Unterbewusstsein aktiv arbeitet und alles neu sortiert.
